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prosystems :: Neues Veranstaltungszentrum für Wörth am Rhein
Veröffentlicht am: 13.11.2007  /  News-Bereich: News
::: Die Südpfalz hat ein attraktives Veranstaltungszentrum ... die Festhalle Wörth hat nach umfangreichen Modernisierungsarbeiten ihre Pforten wieder für Konzerte, Theater, Vereinsfestivitäten und viele Veranstaltungen mehr geöffnet.
Die renovierte Festhalle präsentiert sich dem Publikum als echtes Schmuckstück in warmen Farben; Foto: prosystems
prosystems realisierte in Zusammenarbeit mit Stefan Brück vom Planungsbüro für Elektrotechnik Udo Rehm eine umfangreiche vernetzte Gebäudetechnik für Bild, Ton, ELA Notruf, Medientechnik und Licht. Die neue Festhalle lockt Veranstalter mit modernster technischer Ausstattung und begeistert das technische Personal mit komfortabler und flexibler Bedienung.  

Was „vernetzte Anlagentechnik“ für ein modernes multifunktionales Veranstaltungszentrum bedeutet, wird am Beispiel der Festhalle Wörth klar: Das Konzept stellt den Bedienkomfort in den Mittelpunkt und ist auf die Bedürfnisse und Anforderungen des technischen Personals der Festhalle abgestimmt.  

Der Veranstaltungstechniker hat eine Vielzahl von Bedienfunktionen zum Gelingen einer Veranstaltung auszuführen. Um ihm die Bedienung möglichst einfach zu machen, haben wir mit dem entsprechenden Equipment die die Zahl der Bedienelemente und -schritte erheblich reduziert, ohne dabei die Qualität zu vernachlässigen.  

 

Mit den Touchpanels alles im Griff
 

Die Touchpanels von Crestron übernehmen in der Festhalle Wörth wesentliche Steuerungs- und Informationsaufgaben. So werden folgende Meldungen angezeigt:  

  • Medientechnik Ein / Aus  
  • Bühnendimmer Ein / Aus  
  • Trennen kleiner / großer Saal (Trennwand Status)  
  • Störungsmeldungen der ELA Gefahrenmeldeanlage  
  • Ruf von Behinderten WC u.v.m.
 

Die Touchpanels übernehmen in der Festhalle Wörth eine wichtige Steuerungsfunktion; Foto: prosystems
Der Inspizient ist hinter der Bühne der Verantwortliche für den Veranstaltungsablauf. Von seinem Platz aus kann er über Touchpanel den Bühnenvorhang auf und zu machen, einen Pausengong auslösen, die Leinwand abfahren und einen Ruf in die Garderobe absetzen, um dem Künstler das Signal für dessen Auftritt zu geben.  

Ebenso kann er über das gleiche Touchpanel eine Auswahl treffen, welches Bild auf dem Präsentationsbeamer gezeigt werden soll, kann die Bildquelle auswählen und die Lautstärke der Übertragung definieren.  

Am Regie-Touchpanel können Hintergrundmusik und Programmübertragung aus den lokalen und zentralen Einspielquellen in alle Bereiche zugeteilt werden. Zudem wird über das Touchpanel das Mithörmikrofon ausgewählt, was dem Veranstaltungstechniker und den Künstlern jederzeit einen Klangeindruck vom jeweiligen Saal vermittelt.  

 

Beeindruckende Lichtszenerie
 

Der Veranstaltungstechniker kann von seinem „Grand MA“ Lichtmischpult aus, das Projektleiter Joachim Rieg von prosystems gerne mal als den „Porsche unter den Lichtpulten“ bezeichnet, nicht nur das Bühnenlicht in Szenen abspeichern und steuern, sondern auch das Saallicht in die Lichtszenen mit einbinden. Ebenso kann das Saallicht vom Regie Touchpanel aus sowie von mehreren drahtlosen oder drahtgebundenen Touchpanels und Tastenfeldern aus geschaltet und gedimmt werden. Die Dimmung funktioniert perfekt: Das Licht wird sanft stärker und schwächer ohne Ruckeln oder zeitversetztes Dimmen wie es bei manch anderem Steuerungssystem der Fall ist.  

Für einzelne Räume können die Lichtszenen jederzeit über das Touchpanel verändert und definiert werden. Die jeweilige Lichtszene kann bequem über den Taster vor Ort geschaltet werden. Insgesamt sind es rund 90 verschiedene Lichtzonen im gesamten Gebäude und im Außenbereich, die es zu steuern gilt.  

 

Techniker findet den perfekten Ton
 

Das Crestron-Touchpanel befindet sich in professioneller Gesellschaft zu den Mischpulten für Licht "Grand MA" und Ton "Yamaha LS9"; Foto: prosystems
Aufgrund der komfortablen Bedienung kann der Tontechniker sich voll auf seine Arbeit am großen „Yamaha LS9“ Mischpult konzentrieren. Dieses Mischpult hat in sich vielfältige Geräte integriert. Wo noch vor kurzem ganze Effekt-Sideracks erforderlich waren, um den nötigen Hall und Toneffekte einzuspielen, sind bei diesem Pult all diese Funktionen komfortabel integriert und in Szenen speicherbar.  

Damit entsteht ein sehr bedienungsfreundlicher übersichtlicher Arbeitsplatz für den Licht- und Tontechniker. Er benötigt für seine Tätigkeit mit unserem Konzept nur drei Geräte: Ton- und Lichtmischpult sowie ein Touchpanel.  

Die Tonübertragung in der Festhalle Wörth ist exzellent. Die Bauherren verfolgten auch hier konsequent ihr Qualitätskonzept. Die Beschallung wurde als zentrale Fortsetzungsbeschallung konzipiert. Ein Mittelcluster mit 3 CA 1215 von Kling & Freitag in Verbindung mit einem Subwoofer E2 118 vom selben Hersteller bilden die erste Wellenfront. Diese wird für den hinteren Saal und für die Zuschaltung des kleinen Saals mit mehreren CA 106 fortgesetzt. Die beiden Säle sowie der Foyerbereich können getrennt oder gemeinsam für Veranstaltungen genutzt werden. Für die getrennte Nutzung wurde der kleine Saal, richtungsgetreu, mit CA 205 von K&F ausgerüstet. Mehrere aktive Lautsprechersysteme versorgen den Bühnenraum und dienen als Versatzlautsprecher.  

Die Lautsprecher in den Nebenräumen, Umkleideräumen, Vereinsräumen und im Eingangsbereich können in die Veranstaltungsbeschallung mit einbezogen werden.  

Umfangreiche Patchfelder erlauben die Zuordnung der zahlreichen Mikrofon- und Tonanschlüsse auf der Bühne, im Saal und im Foyer auf die Eingänge des Mischpultes in der Regie sowie dem Mischpultstandort Empore.  

Ein Rednerpult wurde in drahtloser Technik mit schlanken Sennheiser ME36 Mikrofonen und Sendern der EW 500 Serie realisiert. Somit entfallen die lästigen Stolperfallen des Zuleitungskabels, und es wird ein großer Besprechungsabstand ohne Rückkopplung möglich.  

Für Veranstaltungen im Foyer des Hauses ist eine transportable Lautsprecheranlage mit Powermischer und Lautsprechern vorgesehen. Zahlreiche Anschlusspunkte erlauben in diesem Bereich eine äußerst flexible Nutzung ohne störende Kabel am Boden.  

 

Veranstaltungen in der Festhalle Wörth – ein sicheres Vergnügen
 

100V Deckenlautsprecher sorgen im Fall der Fälle dafür, dass der Notruf das Publikum sicher und mit der notwendigen Lautstärke und Verständlichkeit erreicht.

Mitarbeiter Karl Weierberger von prosystems erklärt die Feuerwehrsprechstelle; Foto: prosystems
Sprachalarmierung und Evakuierung wurden nach DIN EN 60849 mit dem System ELAplus realisiert. Zur Ansteuerung und Alarmauslösung dient eine Feuerwehrsprechstelle im Eingangsbereich sowie eine Sprechstelle in der Regie.  

Damit der Regieplatz Einsicht auf alle Bereiche der Bühne und des Saales hat, wurden mehrere bewegliche, positionierbare Kameras an der Decke befestigt. Ebenso befinden sich zahlreiche Kameras im Foyer und in anderen Bereichen des Hauses. Die Touchpanels dienen hierzu als Monitore und Bedienebene.  

Zur Optimierung der internen Kommunikation der Techniker ist eine drahtlose Sprechanlage integriert.  

 

Komplexe Technik schlank verpackt
 

Die komplexe Technik wurde platzsparend in zwei Schaltschränken untergebracht; Foto: prosystems
Die gesamte Zentralentechnik für Bild und Ton wurde in nur zwei Gestellschränken untergebracht. Dies war nur durch eine hohe Digitalisierung der Übertragungswege und eine Crestron Steuerungstechnik möglich.  

 

 
Wir gratulieren dem Team der Festhalle Wörth zum gelungenen Umbau und wünschen "volles Haus".  

Weitere Informationen zur Festhalle Wörth erhalten Sie hier:  
www.woerth.de

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